Butterschmalz ist ein Kuhmilchfett und ein Prioritätsallergen (Milch). Milchprodukte ohne zugesetzten Zucker können um 6 Monate Teil der Beikost sein. Kuhmilch zu trinken wird erst nach 12 Monaten empfohlen. Eine kleine Menge in ein altersgerechtes Püree mischen, als einzelnes neues Lebensmittel anbieten. Bei schwerem Ekzem oder einer früheren sofortigen Nahrungsmittelallergie vor hochallergenen Lebensmitteln mit einer Fachperson sprechen.
Zubereitung
Schlichtes Butterschmalz verwenden. Eine kleine Menge in ein gut gekochtes Püree mischen, bis es glatt und mit dem Löffel leicht zu schlucken ist. Das ist kein Ersatz für Muttermilch oder Säuglingsnahrung. Essen immer beaufsichtigen.
Einführung in drei Schritten
Schritt 1: Erster kleiner Geschmackstest
Bieten Sie einen kleinen Geschmack von Butterschmalz in einem glatten Püree an. Achten Sie auf besorgniserregende Symptome wie Nesselsucht, Schwellung, Erbrechen oder Atemnot und suchen Sie bei deren Auftreten dringend Hilfe.
Schritt 2: Größere Portion
Wenn der erste Geschmackstest vertragen wurde, bei einer späteren Mahlzeit schrittweise eine größere Menge derselben Zubereitung anbieten.
Schritt 3: Regelmäßig einbeziehen
Wenn es vertragen wird, dieses Lebensmittel regelmäßig als Teil der Beikost im Speiseplan belassen.
FAQ
Wann sind Babys meist bereit für feste Nahrung?
Beikost wird typischerweise um 6 Monate eingeführt, wenn das Baby entwicklungsbereit ist (zum Beispiel Sitzen mit Unterstützung, gute Kopfkontrolle und Schlucken statt Herausdrücken der Nahrung). Festnahrung vor 4 Monaten wird nicht empfohlen.
Kann ich Butterschmalz vor 12 Monaten geben?
Ja. Andere Kuhmilchprodukte können vor 12 Monaten als Beikost eingeführt werden. Kuhmilch zu trinken wird erst nach 12 Monaten empfohlen, weil sie nicht die richtige Nährstoffmischung für jüngere Säuglinge hat und die Nieren belasten kann.
Wie sollte ich Butterschmalz für ein Baby zubereiten?
Schlichtes Butterschmalz verwenden. Eine kleine Menge in ein gut gekochtes Püree mischen, bis es glatt und mit dem Löffel leicht zu schlucken ist. Das ist kein Ersatz für Muttermilch oder Säuglingsnahrung. Essen immer beaufsichtigen.
Was, wenn mein Baby ein schweres Ekzem oder eine frühere Nahrungsmittelallergie hat?
Wenn Ihr Baby ein schweres, anhaltendes Ekzem hat oder eine sofortige allergische Reaktion auf ein Lebensmittel hatte — besonders auf ein hochallergenes Lebensmittel — sprechen Sie mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt darüber, wie und wann hochallergene Beikost wie Butterschmalz und andere Milchprodukte einzuführen ist.